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Telepathie
Te·le·pa·thie, die
Hypothetische direkte Übertragung von Bewusstseinsinhalten zwischen Menschen ohne Beteiligung bekannter Sinnesorgane.
Experiment
Ex·pe·ri·ment, das
Eine kontrollierte wissenschaftliche Analyse oder ein Verfahren mit dem Ziel, ein bestimmtes Phänomen zu untersuchen.
Über die letzten 50 Jahren berichteten zahlreiche Veröffentlichungen, Evidenz für Telepathie in Laborstudien unter Verwendung des sogenannten „Ganzfeld-Protokolls“ gefunden zu haben.
In einem groß angelegten metawissenschaftlichen Replikationsprojekt möchten wir überprüfen, ob diese außergewöhnliche Behauptung der Existenz von Telepathie unter strengen wissenschaftlichen Bedingungen und mit der Verwendung fortschrittlicher Forschungsmethoden bestätigt werden kann. Gemeinsam mit sechs Laboren aus den USA, Europa und Südamerika und deren leitenden Wissenschaftlern wurde ein entsprechendes Protokoll entworfen und wird nun umgesetzt.
Sie können das Forschungsprojekt durch Ihre Teilnahme am Experiment unterstützen! Diese Website enthält alle nötigen Informationen dazu. Für weitergehende Informationen zu den wissenschaftlichen und technischen Aspekten des multizentrischen Replikationsprojekts besuchen Sie bitte die Website des Paradox Science Institute, welches diese Forschung entwickelt, finanziert und organisiert hat:
Im Ganzfeld-Protokoll nehmen in jeder Session jeweils zwei Personen teil. Sie halten sich in voneinander getrennten, sensorisch abgeschirmten Räumen auf. Im Experiment versuchen die Sender*innen, den Inhalt eines Videos mental an die Empfänger*innen zu übertragen, während diese – in einem Zustand der Entspannung und sensorischer Homogenisierung („Ganzfeld“) – die Wahrnehmungen und Eindrücke berichten, die in ihrem Bewusstsein auftauchen.
Nach 25 Minuten der Übertragung werden den Empfänger*innen vier verschiedene Videos gezeigt, von denen eines das gesendete Zielvideo ist. Basierend auf ihren Eindrücken versuchen die Empfänger*innen schließlich zu identifizieren, welches der vier Videos das Zielvideo war.
Die über alle Sitzungen hinweg erzielte Trefferquote ermöglicht es zu beurteilen, ob die Ergebnisse der zufällig erwarteten durchschnittlichen Erfolgsrate von 25 % entsprechen oder signifikant darüber hinausgehen und damit Evidenz zugunsten der Telepathie-Hypothese liefern.
Dabei handelt es sich um einen Zustand, der durch sensorische Homogenisierung bzw. Deprivation hervorgerufen wird: Die Empfänger*innen befinden sich in einem entspannten Zustand, tragen eine Brille, die ein gleichmäßiges rotes Licht ohne erkennbare Formen erzeugt, und hören über Kopfhörer ein Rauschen. Dieses Verfahren reduziert die Verarbeitung externer Sinnesreize und fördert eine stärkere Fokussierung auf eigene mentale Bilder und innere Empfindungen.
Die zugrunde liegende Annahme ist, dass das Bewusstsein bei reduzierten sensorischen Ablenkungen empfindlicher für subtile Signale werden könnte – einschließlich der hypothetischen telepathischen Information.
Klicken Sie auf „Teilnehmen“ und füllen Sie den Fragebogen aus, um festzustellen, ob Sie für die Studienteilnahme geeignet sind. Sie können eine Person angeben, mit der Sie zusammen am Experiment teilnehmen möchten; oder Sie können sich als Einzelperson anmelden – in diesem Fall nehmen Sie gemeinsam mit einer anderen registrierten Person teil. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – Neugier und Offenheit genügen.
Die Teilnahme erfolgt im Labor und dauert insgesamt etwa 100 Minuten – einschließlich Vorbereitung, Instruktionen, Entspannungsphase und experimenteller Sitzung. Weitere relevante Details werden den Teilnehmenden im Voraus mitgeteilt. Ihre Teilnahme wird kompensiert.
Das Forschungskonsortium setzt eine streng wissenschaftliche Methodik sowohl im experimentellen Design als auch bei der Durchführung der Sitzungen ein. Dazu gehören verbesserte Kontrollverfahren und eine systematische Überwachung der Teilnehmer, um Verzerrungen zu minimieren und das Risiko von Betrug zu reduzieren.
Die Forschung wird in Zusammenarbeit mit internationalen Zentren durchgeführt, wodurch einer der bislang größten Datensätze für diese Art von Untersuchung erhoben wird. Dies gewährleistet eine hohe statistische Teststärke und Robustheit der Ergebnisse.
Weitere Details zur wissenschaftlichen Begründung und zu den technischen Aspekten dieses Replikationsprojekts finden Sie auf der Website des Paradox Science Institute:
Die Experimente werden gleichzeitig an mehreren Forschungszentren weltweit durchgeführt, im Rahmen einer Zusammenarbeit verschiedener Universitäten und Institute, die demselben standardisierten Protokoll folgen.
Das Experiment findet an folgenden Zentren statt:
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Untersuchung, die die Möglichkeit einer Informationsübertragung zwischen Personen jenseits bekannter sensorischer Kanäle erforscht – gemeinhin als Telepathie bezeichnet.
Es ist keine einzelne isolierte Studie, sondern eine internationale Zusammenarbeit mehrerer Labore in verschiedenen Ländern, mit präregistrierten Protokollen, strengen wissenschaftlichen Kriterien und einer gemeinsamen Datenauswertung. Ziel ist es, robuste und transparente wissenschaftliche Evidenz zu erzeugen.
Das Paradox Science Institute hat diese Forschung konzipiert, finanziert und organisiert sie. Weitere Informationen zu den technischen Aspekten des GML-Projekts finden Sie auf der Website des Instituts:
Das Ziel dieser Forschung ist es nicht, die Existenz von Telepathie zu beweisen, sondern diese Hypothese sorgfältig und rigoros zu prüfen.
In diesem Projekt folgen mehrere Labore demselben Protokoll, um zu prüfen, ob die Ergebnisse der Teilnehmer insgesamt über das hinausgehen, was rein durch Zufall zu erwarten wäre.
Ziel ist es, Daten standardisiert, transparent und replizierbar zu erheben, um zu beurteilen, ob sich ein konsistenter Effekt zeigt oder ob die Ergebnisse im Rahmen der mittleren Zufallserwartung bleiben.
Jede Sitzung dauert etwa 100 Minuten, einschließlich Instruktionen, Vorbereitung und Durchführung des Experiments.
Ja. Eine der Varianten des Ganzfeld-Protokolls sieht die gemeinsame Teilnahme von Personen vor, die eine Verbindung zueinander haben – etwa Freunde, Familienmitglieder, Partner oder andere Personen, mit denen Sie sich verbunden fühlen.
Wenn Sie jemanden kennen, mit dem Sie sich wohlfühlen und gemeinsam teilnehmen möchten, ist dies möglich und ausdrücklich erwünscht. Beide Personen müssen sich registrieren und bei der Anmeldung angeben, dass sie gemeinsam teilnehmen möchten.
Ja, jedoch nur in unterschiedlichen Rollen. Sie können einmal als Sender und einmal als Empfänger teilnehmen – entweder mit derselben oder mit unterschiedlichen Personen.
Idealerweise erfolgt die Teilnahme an unterschiedlichen Tagen. Auch Doppelsitzungen sind jedoch möglich.
Ja. Es gibt grundlegende Teilnahmevoraussetzungen, die im Rahmen der Anmeldung überprüft werden.
Im Allgemeinen müssen Teilnehmer volljährig sein, die Anweisungen klar verstehen können, nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Substanzen stehen und sich nicht in einer akuten körperlichen oder psychischen Krisensituation befinden.
Aus Sicherheitsgründen können Personen mit bestimmten spezifischen Bedingungen – wie Epilepsie, ausgeprägter Licht- oder Geräuschempfindlichkeit oder schweren, nicht korrigierten Hör- oder Sehbeeinträchtigungen – nicht teilnehmen. Im Zweifelsfall wird jede Situation gemeinsam mit dem Forschungsteam individuell geprüft.
Das Experiment gilt als sicher und risikoarm. Es handelt sich um ein nicht-invasives psychologisches Verfahren – es werden keine Medikamente, Nadeln, elektrischen Reize, Strahlung oder andere physische Eingriffe eingesetzt.
Der Sender betrachtet wiederholt ein Video (das in früheren Experimenten validiert wurde), während der Empfänger in einem Liegestuhl liegt, eine Brille mit gleichmäßigem rotem Licht trägt und über Kopfhörer ein kontinuierliches Geräusch (weißes Rauschen) hört.
Einige Teilnehmer können leichte Unannehmlichkeiten erleben, etwa Müdigkeit, Schläfrigkeit, Langeweile, Licht- oder Geräuschempfindlichkeit oder leichte Angst durch das Abdecken der Augen. Die Teilnahme kann jederzeit eigenverantwortlich von den Teilnehmenden selbst beendet werden.
Das gesamte Verfahren wurde von einer Ethikkommission geprüft, und das Team ist darauf geschult, das Wohlbefinden der Teilnehmer kontinuierlich zu überwachen.
Das Experiment zielt nicht darauf ab, Halluzinationen hervorzurufen, und es wird nicht erwartet, dass Teilnehmer Dinge „so sehen, als wären sie real in der Umgebung vorhanden“.
Was bei manchen Personen auftreten kann, sind lebhafte mentale Bilder – etwa Szenen, Farben, Formen oder innere Empfindungen –, die jedoch als eigene Gedanken erkannt werden und nicht als externe Wahrnehmung. Dies ist vergleichbar mit Zuständen kurz vor dem Einschlafen oder intensiven Tagträumen.
Solche Erfahrungen sind vorübergehend und verschwinden nach der Sitzung oder sobald die Person die Augen öffnet und in einen normalen Zustand zurückkehrt. Während der gesamten Sitzung bleiben die Teilnehmer orientiert, können normal kommunizieren und das Experiment jederzeit abbrechen.
Wissenschaftlich relevant ist nicht die Leistung einer einzelnen Person, sondern das Gesamtmuster der Ergebnisse über alle Sitzungen hinweg.
Sowohl richtige als auch falsche Antworten sind Teil des Experiments und fließen in die statistischen Analysen ein.
Die Studie dient nicht dazu, einzelne Personen zu klassifizieren oder besondere Fähigkeiten zuzuschreiben, sondern untersucht, ob die Gesamtergebnisse vom Zufall abweichen.
Ja. Die Teilnahme wird mit 15 € Aufwandsentschädigung vergütet.
Ja. Alle erhobenen Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich für wissenschaftliche Forschungszwecke verwendet.
Personenbezogene Informationen (z. B. Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse) werden getrennt von den experimentellen Daten gespeichert und sicher verwahrt.
In Analysen und Veröffentlichungen werden die Ergebnisse anonymisiert dargestellt, entweder in kodierter oder aggregierter Form, ohne individuelle Identifizierung.
Die Kampagne „Ganzfeld-Protokoll“ wurde pro bono von einer Gruppe von Kommunikations- und Werbefachleuten entwickelt, die sich für Grenzbereiche der Wissenschaft interessieren.
Ziel ist es, Interesse zu wecken und Teilnehmer für dieses Telepathie-Experiment zu gewinnen sowie die Teilnehmerbasis zu erweitern und zu diversifizieren – und damit direkt zur wissenschaftlichen Untersuchung beizutragen.